“Autobiografie & Retrospektive”        Rolf-Dieter Lenkewitz

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Kunstkritik und Politik

Als Künstler habe ich diese maximale unglaubliche Freiheit, dass zu manifestieren was in meinem Inneren lebt. Kein Professor, und kein Institut hat das Recht dass zu unterbinden. Sie können es kritisieren und die Verbreitung unterdrücken, sie können entsprechend dem Zeitgeist Wurst, Stühle, Abfall und Sex zu konzeptioneller Kunst in ihren großen Hallen erklären und medial feiern, aber dies ist Ausdruck der technischen und emotionalen  Intelligenz des Menschen, die den Affront sucht und mit der ausgelösten instinktiven Reaktion die Oberflächlichkeit, Normalität und Beliebigkeit der Arrangements kaschiert.

Lassen Sie mich an dieser Stelle differenzieren:

Aus der Gewichtung der intellektuellen Meisterschaft des Menschen resultieren die Kunstproduktionen. Wenn nun ein Joseph Beuys seine Arbeiten entwickelte, dann sind diese auch für mich, grandiose Leistungen emotionaler und intelligenter Fähigkeiten, aber es entsteht auch eine Beliebigkeit eines Ausdrucks, der mich sehr schnell anfängt zu langweilen. Die Langeweile entsteht besonders durch den Kontrast zu mir selbst. Im Inneren bin ich von Ideen und Bildern erfüllt, die eine Kunst darstellen, in denen die Emotion, die Intelligenz und die Arrangements allenfalls Aspekte darstellen.

2 Phänomene schließen sich an den Prozess der historischen Entwicklung der Kunst an:

Das eine Phänomen sind die Trittbrettfahrer, die Künstler, die auf diese zeitgenössischen Formen der Kunstproduktion aufspringen und von einem finanzlastigen Kunstbetrieb assimiliert werden. Die Arbeiten die entstehen werden gefeiert, sind aber Ausdruck einer Oberflächlichkeit und Verflachung, denn letztenendes kann jeder der Begabung hat, auch entsprechend produzieren! Das Andere ist die Übergewichtung der Idee als solche, die eine Rolle spielt in dieser Form der Produktion. Das Ganze wird so zelebriert, dass die Idee zum Kunst-Gott wird. Damit meine ich dass viele moderne Arbeiten eine bestimmte Idee kultivieren und fortschreiben müssen. Diese Art der Kunstproduktionen, die akademisch gefördert wird, mit den Vorgaben einer Idee, einem Muss zur Handschrift und zur Fortführung eines Stils helfen mit die Verflachung zu verbreiten.

Künstler sein heißt ungeklärten Impulsen ausgeliefert zusein und seine Biographie zu leben, als Ausdruck einer geistigen und emotionalen Entwicklung in dieser Welt, insofern ist jede akademische Strukturierung des Geistigen eine Einschränkung der Freiheit. Was aus der persönlichen Entwicklung entsteht muss vollkommen frei von Vorgaben sein! Das Handwerk der Kunst zu erlernen ist die historische Basis, der heutige akademische Kunstbetrieb schränkt die Freiheit ein.

Als Freigeist bin ich durchaus der Meinung diese 'Kunstfertigkeiten' gehören zur menschlichen Entwicklung dazu. Sie sind Audruck einer Auseinandersetzung mit unserer Entwicklung und unseren Möglichkeiten. Sie sind aber in Anbetracht der systemischen Produktion, der Konstruktionsmerkmale und der akademischen Vorgaben nichts weiter als intelligentes Handwerk. Und das haben wir aus den Augen verloren!

Mein Eindruck ist, dass die Auswahl und Darstellung dessen, was in unseren zeitgenössischen Kunsthallen landet einem strikten undemokratischen Auswahlverfahren untergeordnet wird und in keinster Weise das zeigt was sich zeitgenössisch
abseits entwickelt, diametral anders und unbequem als alles, was zu sehen ist und über das geschrieben wird.

Insofern ist diese Kunstkultur ein bescheidener erzwungener Ausschnitt und Ausdruck des eigentlichen oberflächlichen und undemokratischen Zeitgeistes in Reinkultur. Zeit diesen zu überdenken, in seine Schranken zu verweisen und weiter voranzuschreiten.

Nach Jahrzehnten der Auseinanderstzung mit diesen Phänomenen, im Bann der globalen Wirtschaftskrise und auf der Bühne des Politiker-Theaters ist es mein Eindruck dass die Unterdrückung im Kunstbetrieb nicht isoliert zu betrachten ist,
sondern ein weit verbreitetes Phänomenund damit werde ich politisch...

Die Entwicklung des deutschen Kunstbetriebes, ist ohne es zu wissen, Ausdruck der subtilen Entdemokratisierung und Verflachung des Menschen. Sie illustriert einen weit verbreiteten Mechanismus von Handlungsmustern, der auf liebgewonnenen Machtpotentialen beruht.

Glauben Sie das die Leiter des Kunstbetriebes von Ihren Positionen der Selbstverwirklichung zurücktreten und andere entscheiden lassen? Das wird eher die Seltenheit sein :)

Glauben Sie dass das deutsche Parlament eine Informationsverarbeitung hat, die ein bestehendes Problem vom Volk
lösen und entscheiden läßt?

Fazit:
Wir müssen anfangen für unsere Demokratie zu kämpfen und das Kernproblem der Nutzung der neuronalen Brainmasse lösen, sonst landen wir in einem neuen Mega-Faschismus!

Entwurf  Psychoide Fraktale in Arbeit, eine Rohfassung des Buchprojektes kann ggf. übersandt werden.

Bitte nehmen Sie zu mir Kontakt auf

r.lenkewitz@ocmts.de